Sigi Bütefisch, Dipl. Grafik-Designer, Trainer und Coach.
Sein täglich Fisch: Marketing und Kommunikation für Verbände, Firmen
und Selbstständige — vom ganzheitlichen Konzept bis zur Umsetzung.
 
 

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Führen Sie schon ein Logbuch Ihrer Entscheidungen?

Joachim Zischke 16.4.2007 | Ziele

Heute folgt ein Gastbeitrag von Joachim Zischke:

(wenn ein anderer Blooger Lust auf eine Frischfischidee plus einen passend-fischigen Gastbeitrag hat – lasst es mich wissen)

Alle schwimmen in einem Meer: grosse Fische und kleine Fische, dicke Fische und dünne Fische, erfolgreiche und weniger erfolgreiche Fische. Ist es wirklich ein Meer oder womöglich ein Aquariumglas, in dem alle schwimmen? Und manchmal scheint es, dass alle Fische in die gleiche Richtung schwimmen. Muss ich da mitschwimmen? Könnte ich nicht woanders hin schwimmen? So oder so: eine Entscheidung müssen Sie treffen. Und wenn Sie schon beim Entscheiden sind, führen Sie doch gleich ein Entscheidungslogbuch ein.

Peter F. Drucker (wiki), amerikanischer Ökonom und “The man who invented management”, gab in einem 1997 erschienenen Artikel des Inc. Magazines diesen Ratschlag. Er griff dabei auf die Lernmethode der Jesuiten und Calvinisten des 16. Jahrhunderts zurück. Die Ordensleute waren verpflichtet, nicht nur jede der getroffenen wichtigen Entscheidungen schriftlich niederzulegen, sondern auch die Antizipation darzulegen. So konnten sie Monate danach sehr gut beurteilen, ob sich ihre Entscheidungen und Einschätzungen als richtig oder falsch erwiesen und welche Verbesserungen eventuell erforderlich waren. Es entstand eine Chronologie der Erfolge oder Verfehlungen, die einen kontinuierlichen Lernprozess darstellt.

Mit den technischen Möglichkeiten unserer Tage (z.B. Scribble Papers homepage) ist es ein Leichtes, ein derartiges Entscheidungslogbuch aufzubauen und zu pflegen. Es genügen wenige Kriterien, die nur stichwortartig erfasst werden müssen: Fallbeschreibung, Entscheidung, Entscheidungsgrundlage, Erwartung, Datum. Doch wie immer im Leben: Der Nutzen des Logbuchs erschliest sich nur demjenigen, der regelmässig seine Entscheidungen protokolliert und pflegt.

Und wohin schwimmen Sie jetzt?

Frischfisch vom Blogspot Blogger – das war einmal

Sigi 22.3.2007 | Beifang, Frisch-Witz, Kommunikation, Ressourcen, Strategie, Wissen, Ziele

http://buetefisch.blogspot bleibt an der Mole und wird zum Frischfischmuseum.

Frischen Frischfisch finden Sie künftig hier. Dazu noch einige alte Artikel, die wir übernommen haben um diesen Blog zu testen. (Die Kommentare haben wir nicht übernommen). Allen Beteiligten die geholfen haben Frischfisch in WordPress zu ermöglichen vielen Dank.

Energieverlust – eine Frage der Kommunikation?

Sigi 24.2.2007 | Ressourcen, Ziele

Gestern ein Meeting von 9.00 bis 18.00 Uhr. 14 Personen, nette offene Teilnehmer, gute Stimmung und ein leckeres Mittagessen, Moderation mit viel hirnen über neue Ideen. Abends der Tenor, wir sind geschafft:„ „fog in the brain” (es war ein Meeting auf englisch)”. Bei dem Gespräch auf der Fahrt zum Flughafen ging es um diesen Nebel im Kopf. Bedeutet intensive Arbeit automatisch Erschöpfung?

Was hätte anders laufen können?

Was wäre, wenn bei jedem Meeting die Balance zwischen Kopf, Herz und Bauch in der „Moderationsdramaturgie” ganz bewusst geschaffen wird. Wie fühlt sich der Unterschied zwischen einer wohligen „Erschöpfung” und „ausgelutschten” Erschöpfung aus? Ist diese „energetische” Komponente überhaupt durch Methoden steuerbar oder gibt es einfach eine „Chemie” die stimmt oder nicht?

Was denkt Ihr?

   
   
Herzlich Willkommen bei Frischfisch!
Fangfrisches zum Thema Ressourcenentwicklung, Wissensmanagement,
Zielfindung, Strategie und Kommunikation. Dazu etwas Beifang.