Sigi Bütefisch, Dipl. Grafik-Designer, Trainer und Coach.
Sein täglich Fisch: Marketing und Kommunikation für Verbände, Firmen
und Selbstständige — vom ganzheitlichen Konzept bis zur Umsetzung.
 
 

Archiv nach Themen | Kommunikation

Was mögen (Blog)leser und Macher?

Sigi 9.4.2007 | Kommunikation

Das bunte (vorbei)Treiben der News beobachten und darüber berichten? Im seichten Wasser das Bad und die Gespräche in der (Blog)Menge genießen? Dabei die „Blogstammgastbräune” stolz präsentieren und wenn nötig, manchmal den Bauch einziehen? Oder möchten auch manche häufiger die gewohnten Schwimmflügel ablegen und sich in tiefere Gewässer wagen? Das heißt konkret: mehr „eigene” Gedanken und Erfahrungen auszutauschen; bei aller Begeisterung für das Bad in der Blogosphäre auch die Kehrseite, den „Fußpilz”, genau anzuschauen; auch einmal längere Kommentare in den Blog (und nicht nur als e-Mail) zu schreiben; weniger Vorgekautes und Vorverdautes zu lesen und zu schreiben, sondern Kreativeres, SINNlicheres TUN (also weniger Hirn und mehr Bauch und Herz); mehr Mut für Öffnung und Blick über den Tellerrand – es gibt mehr nettes als Internett.

Wir leben im Überfluss. Auch das Blogangebot ist riesig. Umso wichtiger sind und werden „Stammkunden” denen Frischfisch – und nicht Konserve und Fastfood – besonders gut schmeckt. Also kommt es auf Sie/Dich und Ihre/Deine Meinung an. Ich freue mich auf Feedback und Kritik – und eine Diskussion, bei der durchaus die Fische (gerne auch Fischburger) fliegen dürfen.

Was braucht ein gutes Logo

Sigi 3.4.2007 | Kommunikation

Ästhetik
Geschmäcker sind verschieden, wie Menschen. Zudem verändert sich das ästhetische Empfinden mit der Zeit. Individuell und gesellschaftlich. Also ist Ästhetik subjektiv – das ist gut so, darüber lohnt keine Diskussion. Warum auch – jeder Mensch hat das Recht auf eigene Meinung, auf Gefühl, auf Geschmack (Und der Kunde, der zahlt, hat ein Recht darauf, das zu bekommen, was er möchte). Aber möchte der Kunde wirklich (nur) Ästhetik in der „Gebrauchsgrafik” oder nicht lieber „Erfolg”, also mehr Nutzen als es kostet? „Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler”. Dann ist persönlicher Geschmack nicht unbedingt entscheidend. Auf die Ästhetik der Zielgruppe kommt es also an. Und hier schon wieder ein aber: die klassische Zielgruppen gibt es immer weniger, die Moden und Geschmäcker wechseln immer schneller und die Individualisierung schreitet fort. Welche Ästhetik bleibt dann eigentlich noch? Gibt es eine objektive Ästhetik, eine Ästhetik der „Professionalität”? Eine Ästhetik der Parameter, des Verstandes? Und welche Parameter sind es dann? Zum Beispiel…

Auffälligkeit
Ohne Auffälligkeit gibt es keine erfolgreiche Kommunikation. Aber Auffälligkeit ist noch nicht gleich automatisch gut. Wer die Hose fallen lässt, fällt sicher auf, erreicht aber wahrscheinlich nicht das gewünschte Ergebnis. Auffälligkeit hat immer etwas mit „Norm verletzen” zu tun und braucht deshalb Sensibilität, um nicht vor den Kopf zu stoßen. Auffallen ist leicht, positive Wirkung damit zu erzielen schon schwieriger.

Passung
Mit der Badehose auf den Ball, das passt irgendwie nicht. Auch muss ein Logo für ein Tiefbauunternehmen anders aussehen als für einen Juwelier. Passung heißt, das Logo wird wahrgenommen und die richtigen Assoziationsketten laufen ab. Da hier wieder die Individualität des Betrachters mitspielt, gibt es niemals eine 100 prozentige Passung. Deshalb schafft (Klar)text im Logo immer eine bessere Passung als reine Symbolik. Sprache ist ein eindeutiger Code, vorausgesetzt Sie machen kein Logo überwiegend für Analphabeten (es stimmt zwar, dass ein Bild mehr sagt als 1000 Worte – aber ein gutes Logo, eine Wortbildmarke braucht keine tausend). Auch Farbe hat eine wichtige Bedeutung. Jenseits einer kulturellen Prägung und individuellen Vorlieben, gibt es eine Farbpsychologie, die unterbewusst mitspielt.

Funktionalität
„Es funktioniert”, ist meist eine positive Aussage. Es bedeutet, die gewünschte Wirkung tritt ein. Was heißt es konkret, wenn ein Logo „funktioniert”: Es wird erkannt, verstanden und wieder erkannt. Es löst keine negativen Gefühle aus. Es kann auch in einer kleinen Größe noch gut verwendet werden. Es macht drucktechnisch keine Probleme, es funktioniert auch negativ oder in schwarz-weiß. Es lässt sich integrieren. Es hat kein extremes Seitenverhältnis und verursacht so häufig Layoutprobleme. Es sollte nicht modisch und „trendy” sein, denn die „Halbwertszeit” eines Logos liegt bei mindestens 10 Jahren – das werden einige Kollektionen und Trends kommen und gehen sehen. Und wenn es zudem ein wenig originell ist, schadet es ganz sicher nicht.

Es gibt sicher noch einige wichtige Dinge, auf die es ankommt – ich freue mich wie immer auf  Ergänzungen, Kommentare und die Diskussion darüber, logo.

An(ge)kommen am Ziel

Sigi 27.3.2007 | Kommunikation

Nach knapp zwei Wochen gibt es wieder „richtige” Beiträge. Heute geht es (passend zum Frischfischstart im neuen WordPressblogdesign) ums „Ankommen”.

Ankommen soll Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Beim Kunden, beim Interessent. Was braucht es zum „Ankommen”? Ist es nur eine Frage der richtigen Strategie, der gelungenen Kommunikation also der hübschen „Geschenkverpackung”? Ähnlich wie Politiker gerne behaupten: die Sache ist gut und richtig, nur schlecht verkauft. Oder sollte „Ankommen” und damit Erfolg einmal ganzheitlicher betrachtet werden? Ich stelle dazu eine Behauptung – inclusive Formel – auf:

Ankommen = Erfolg = Ziel x Plan x Profil x Qualität x Energie x Kommunikation x Mut

Vielleicht sind dabei die Punkte Qualität und Energie erklärungsbedürftig. Qualität bedeutet Dinge, Produkte, Dienstleistungen einfach nicht nur zu „machen” sondern gut zu machen. Energie umfasst für mich vieles: Begeisterung, Leidenschaft, Teamstärke, finanzielle Investition,… Falls diese Formel stimmt, gibt es also ziemlich viele Möglichkeiten an der „Erfolgsschraube” zu drehen. Tröstlich – Defizite bei einem Faktor können mit anderen ausgeglichen werden. Das erklärt vielleicht, warum manche Firmen selbst mit richtig mieser Werbung erfolgreich sein können und umgekehrt „awardgekröntes” Kommunikationsdesign nichts bewirkt. Traurig für Gestalter und Ästheten. Vielleicht dafür lehrreich. Denn wer Erfolg verkaufen möchte, schaut am besten häufig über den (Fisch)tellerrand. Dazu braucht es oft den Blick von außen. Wer möchte damit gleich beginnen und (mir) dabei helfen, diese Formel durch wichtige Faktoren zu ergänzen?

Frischfisch vom Blogspot Blogger – das war einmal

Sigi 22.3.2007 | Beifang, Frisch-Witz, Kommunikation, Ressourcen, Strategie, Wissen, Ziele

http://buetefisch.blogspot bleibt an der Mole und wird zum Frischfischmuseum.

Frischen Frischfisch finden Sie künftig hier. Dazu noch einige alte Artikel, die wir übernommen haben um diesen Blog zu testen. (Die Kommentare haben wir nicht übernommen). Allen Beteiligten die geholfen haben Frischfisch in WordPress zu ermöglichen vielen Dank.

Benehmen Sie sich – und Ihr Leben wird ärmer

Sigi 20.3.2007 | Frisch-Witz, Kommunikation

Effiziente Öffentlichkeitsarbeit – mit Netz oder Nektar

Sigi 19.2.2007 | Kommunikation

Am Wochenende trainierte ich einen Verein – Vereinsverantwortliche, die künftig bessere Öffentlichkeitsarbeit und Werbung machen möchten. Der Einstieg: Wie fängt man am Schmetterlinge. Wie „fängt”, gewinnt man/frau neue Vereinsmitglieder (gilt natürlich auch für Kunden und Interessenten). Mit Netz oder Nektar?

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Herzlich Willkommen bei Frischfisch!
Fangfrisches zum Thema Ressourcenentwicklung, Wissensmanagement,
Zielfindung, Strategie und Kommunikation. Dazu etwas Beifang.