Sigi Bütefisch, Dipl. Grafik-Designer, Trainer und Coach.
Sein täglich Fisch: Marketing und Kommunikation für Verbände, Firmen
und Selbstständige — vom ganzheitlichen Konzept bis zur Umsetzung.
 
 

Archiv nach Themen | Kommunikation

Bloggen treibt in den Ruin

Sigi 22.6.2007 | Kommunikation

wenn man Pech hat. Denn Blogger, ebenso wie Forenbetreiber, haften für den Inhalte – auch für den ihrer Kommentatoren. Stimmt diese Aussage des Spiegelartikels in dieser Dramatik? Ist Deutschland ein „Risikogebiet” für das Web 2.0? Hat das Landgericht Hamburg mit seinem Urteil die Tür weit aufgestoßen, um Blogger künftig haftbar zu machen?

Macht das Euch Angst? Erschweren diese Tendenzen die weitere Entwicklung des „Mitmachwebs”? Was ist Eure Meinung dazu, beinflußt sie Eure Motivation und Euer künftiges Verhalten?

Nochmals Logo Kinderchor

Sigi 15.6.2007 | Kommunikation

Von „4+” bis „gefällt mir gut” waren die Kommentare vor einigen Wochen. Nach weiterer Diskussion und Berücksichtigung der Vorschläge nun ein überarbeiteter Entwurf. 7 Kommentare im Blog und 6 per eMail können überboten werden.

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Und falls sich ein Feedback auf die behaarten Arme des T-Shirt Models bezieht – ja, die T-Shirts gibt es später überwiegend in Kindergröße.

Schöne Neue Welt

Sigi 15.6.2007 | Kommunikation

Schluss mit  Schwatzhaftigkeit. Zum Wochenende wirds ernst – mit einigen Gedanken zu Licht und Schatten der wachsenden digitalen Präsenz und deren Möglichkeiten: Auf eine klasse Präsentation dazu bin ich im PR Blogger gestossen.

Wie werden wir als zunehmend vernetzter und profilierter Konsument künftig leben? Wie wird diese schöne Neue Welt zwischen unötigem Komfort (warum muß meine Zahnbürtse per Chip „intelligent” werden), und möglicher Rasterfandung aussehen?

Schon der Erfinder der Glühbirne erkannte vor über 100 Jahren:
Wer bereit ist, seine Freiheit für Sicherheit aufzugeben, wird beides verlieren!

Kästner

Sigi 13.6.2007 | Kommunikation

“Manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum Vereinfachen, manche zum Komplizieren.”

wusste schon Erich Kästner. Vielleicht hat Schwatzhaftigkeit auch damit zu tun, dass es nicht gelingt, Wesentliches – und das ist für jeden etwas anders! – einfach auszudrücken.

Blogs Ausdruck der Schwatzhaftigkeit unserer Zeit

Sigi 10.6.2007 | Kommunikation

Dieses Feedback habe ich unter anderem in einem sehr ausführlichen Kommentar (per Mail) auf den Silcherartikel erhalten. Die Kritik: Schwatzhaftigkeit, statt Substanz. Schwatzhaftigkeit – das wäre wie Fischstäbchen, ansprechend auf Eis, als Frischfisch präsentiert. Das sollte nicht sein. Wenn doch, ein berechtigter „Reklamationsgrund” und damit untersuchungswert!

Was bedeutet Schwatzhaftigkeit eigentlich?

Erstaunlicherweise scheint dieser Begriff bei Wikipedia nicht zu existieren (vielleicht ist an der „Zeitgeistigkeit” doch etwas dran). Im Duden finden sich auch nur Umschreibungen: Schwatzhaftigkeit = Geschwätzigkeit, Klatschhaftigkeit, Klatschsüchtigkeit, Redseligkeit. Eine gute Definition fand ich erst in der Oeconomischen Encyclopädie (18. Jahrhundert!) von J. G. Krünitz : … von der Fertigkeit viel und unüberlegt, ohne Wahl der Sache, zu reden, wie auch geheime Dinge aus bloßer Begierde zu reden, zu offenbaren…

Was trifft? Viel und unüberlegt geschrieben: Also den Faden und ohne Struktur verloren , schlampig recherchiert? Ohne Wahl der Sache, zu reden: Also Silcher wählen, nur damit ein Artikel veröffentlicht werden kann? Geheime Dinge ausgeplaudert: Also z. B., dass es um ein Projekt des Silcher-Museums und den Schwäbischen Sängerbund geht?

Wo (emp)findet Ihr (noch – zwei Formulierungen sind schon geändert!) Schwatzhaftigkeit im Artikel und bei Frischfisch allgemein?

Und noch eine Frage, die mich schon länger interessiert: Frischfisch ist als „Hafenverkauf ” gestartet– nicht als „Feinkostladen”. Braucht der Bütefisch für mehr Qualität das engmaschigere Dudennetz? Oder mehr Zeit, um „Sperriges” aus den Texten zu entfernen?

Mit Begeisterung nüchtern bleiben

Sigi 4.6.2007 | Kommunikation

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Ich gebe es ja zu, ich war schon gespannt auf die Kommentare nach über einer Woche Blog-Nulldiat und mail- und internetreduzierer Kost.

Fastenbrechen möchte ich mit Platon:

Nüchternheit ist die Mitte zwischen einem Zuviel und einem Zuwenig.

Ich glaube Begeisterung und Nüchternheit muss (für mich) kein Gegensatz beim Bloggen und dem Nutzen neuer Kommunikationsmedien sein. Das Fazit letzter Woche: Fasten und effektiv arbeiten geht wunderbar zusammen. Auch mit nur 2xeMailen am Tag, gab es weder Probleme mit Terminen noch mit genervten Kunden (diejenige, die schlechte Nerven oder einen schlechten Tag haben, haben es auch bei prompter Reaktion). Deshalb werden wir im Büro bis Juni das Experiment weiterführen. Mit folgenden Spielregeln:

  • Surf-Orgien 3x monatlich
  • Bloggen 3x wöchentlich (was heute wichtig ist, bleibt es auch morgen)
  • eMailen 3x täglich – wie der Zahnarzt empfiehlt, nach dem Essen.
  • tief durchatmen, so oft wie möglich

Zuviel Regeln (Ein wenig schummeln ist ja auch im Fussball – das war Hand, Jens! – erlaubt), zuwenig Spontanität? Was meint Ihr?

PS: Das versprochene Mindmap als Anhang mindmap.jpg

Blog- und Mailfasten

Sigi 25.5.2007 | Kommunikation

Geht das in der Marketing- und Kommunikationsbranche, wo es bekanntermaßen hektisch zugeht? Wo Aktualität und schnelles Reagieren gefragt ist. Wo Kunden manchmal schon anrufen, wenn nach 10 Minuten ein Mail nicht beantwortet ist.

Was würde passieren wenn (es ist gar nicht solange her, die Zeit ohne eMail, Handy aber dafür mit einmal täglich Post):

  • Mails nur 2 mal täglich abgerufen werden
  • Nicht im Internet gesurft wird
  • Keine Blogs geschrieben und gelesen werden
  • Nur täglich eine bestimmte Zeit für Telefonate freigehalten wird

und das ganze während einer ganz normalen Arbeitswoche. Mit 3 Jobs, die fertig und gut werden müssen. Erschwerte Bedingung: wir haben Urlaubszeit und ich bin (fast) alleine im Büro.

  • Wie werden die Kunden reagieren
  • Welche Probleme treten auf
  • Was läuft besser
  • Wie verändert sich die eigene „Befindlichkeit”
  • Wie sieht es mit der Arbeiteffektivität aus
  • Gibt es Entzugserscheinungen (ja, irgendwie macht Aktivismus mir ja auch Spass)

Probieren geht über studieren. Und die Ergebnisse (den Computergebrauch werde ich auch so weit als möglich einschränken) gibt es dann als Mindmap-Tagebuch hier in diesem Blog am 4.6.07. Vielleicht auch mit ein paar Kundenstatements. Was meint Ihr, was passiert?

PS: Die Vorfreude auf Eure Kommentare zu diesem Experiment muss auch bis zum 4.6. warten.

Schreiben für Google oder für Leser

Sigi 24.5.2007 | Kommunikation

Inspiriert von einem Gespräch mit Jörg Petermann bezüglich eines Textseminars, interessiert mich folgende Frage: Was ist Euch wichtiger – suchmaschinenfreundlich oder leserfreundlich zu schreiben. Oder geht beides zusammen?

Wo setzt Ihr Eure Schwerpunkte, was ist Euch wichtig beim Schreiben, welche Erfahrungen habt Ihr bisher gemacht, welche Empfehlungen könnt Ihr geben?

Bloggen, was bringts

Sigi 18.5.2007 | Kommunikation

Besonders gut hat zuletzt Bernd Röthlingshöfer darüber geschrieben. Er nennt folgende Argumente:

1. Weil Ihre Kunden es tun. Millionen Menschen lesen Blogs – ein paar Hundertausend schreiben selbst. Nutzen Sie das Medium, das bei Ihren Kunden so beliebt ist.

2. Weil Sie mehr Kontakte knüpfen. Blogger sind untereinander vernetzt und kommunikativer als andere. Sie gehören zu den neuen Meinungsbildnern. Blogger sind die Multiplikatoren im Netz.

3. Weil Sie intensivere Beziehungen knüpfen. Der Unterschied zwischen einer Website und einem Weblog ist manchmal wie der zwischen einem One-Night-Stand und einer auf Dauer angelegten Beziehung. Die Art und Weise wie Informationen kommentiert und kritisiert werden, wie man in Weblogs Diskussionen führt, ähnelt in der Mehrzahl der Fälle einem partnerschaftlich-freundschaftlichem Gespräch.

4. Weil Sie wieder normal reden lernen. In einem Weblog sind Marketinggesülze und PR-Blabla etwa so beliebt wie ein Zeitschriftendrücker an Ihrer Haustür. In einem Weblog lernen Sie wieder so normal zu reden wie Ihre Kunden.

5. Weil Sie Teil der Blogosphäre werden. Fangen Sie zu bloggen an und Sie werden von der Blogosphäre aufgenommen. Lernen Sie ihre Regeln, Gewohnheiten und Vorlieben kennen und Ihnen steht ein gewaltiges Netzwerk weltweit offen. Wenn Sie Teil der Blogosphäre werden wollen, müssen Sie allerdings das, was man Ihnen gibt, auch zurückgeben. Werden Sie aktiver Kommentator in anderen Weblogs. Zitieren Sie Blogger und diskutieren Sie ihre Einträge. Helfen Sie ihnen, ihren Content zu verbreiten und sie werden Ihren verbreiten. Sofern Sie Regel No. 4 nicht verletzt haben.

6. Weil Sie die Suchmaschinen lieben werden. Wenn Sie Ihr Ranking bei den Suchmaschinen verbessern wollen, müssen Sie sofort zu bloggen anfangen. Denn Blogs werden von Google bervorzugt – die starke Vernetzung und Verlinkung führen dazu, dass Weblogs meist einen höheren Page-Rank als „normal“ betriebene Websites haben.

7. Weil es nahezu kostenlos ist. Hohe Kosten für Software, aufwendige Serverparks? Können Sie bei Weblogs vergessen. Basisangebote für Weblogs sind meist kostenlos. Und die anderen kosten pro Monat weniger als eine Kinokarte.

8. Weil es jeder im Unternehmen tun kann. Bloggen fällt nicht mehr unter das Hoheitsgebiet ausgebildeter Journalisten, Werbetexter oder Redakteure. Jeder, der sich wie ein normaler Mensch ausdrücken kann, kann auch bloggen. Warum soll der kompetente Techniker nicht den Kundendienst via Weblog erledigen? Der Reiseleiter die Tipps für Urlaubsziele nicht persönlich verraten? Bedienerschulung, umständliche Einweisung – nicht nötig. Die Bedienung von Weblogs ist so einfach, dass die meisten Benutzer innerhalb weniger Minuten mit dem Veröffentlichen loslegen können.

9. Weil Sie es überall tun können. Sie brauchen dafür kein aufgeräumtes Büro oder Besprechungszimmer. Webloggen kann man von überall. Von der Messe, von unterwegs, aus dem fahrenden Zug heraus. Nicht mal einen Internetanschluss braucht es dafür. Jede gängige Weblog-Software ermöglicht es, Texte und Bilder per SMS oder MMS zu überspielen und zu veröffentlichen.

10. Weil Sie es sofort tun können. Webloggen ist die schnellste Art des Publizierens. Sie können live bloggen – von der Messe, von der Konferenz, aus dem Verkaufsraum oder direkt aus dem Wohnzimmer Ihres Kunden.

11. Weil Sie Ihre Kompetenz zeigen können. Nehmen Sie sich ein bestimmtes Thema vor und zeigen Sie, dass Sie der Experte dafür sind. Viele Weblogs sind themen- oder branchenbezogen und manche sammeln, verdichten und streuen Nachrichten besser als viele Fachzeitschriften – vor allem, wenn deren Online-Angebot nur als Werbetafel für ihr gedrucktes Pendant dient.

Drei Dinge möchte ich noch hinzufügen:

12. Weil Sie Bloggen als „Zweitverwertung” nehmen können. Sie lesen Fachartikel, bilden sich weiter? Wissen das auch Ihre Kunden? Was spricht dagegen, kurz das Wesentliche und Interessante davon auf Ihrem Blog zusammenzufassen? Das nutzt Ihnen und Ihren Kunden – und Sie nutzen Ihre Zeit effektiv.

13. Weil Bloggen Spass macht, wie ein gutes Gespräch. Vorausgesetzt Schreiben ist für Sie keine Strafe.

14. Weil Bloggen besser ist als Medienberieselung. Probieren Sie es einmal aus. Reduzieren Sie Ihre passive Mediennutzung (Fernsehen, Unterhaltungs-Zerstreuungs-Internetsurfen,…) und nutzen Sie diese gewonnene Zeit durch aktives Bloggen. Vielleicht ein Beitrag zur Ihrer Informationshygiene. Ich jedenfalls empfinde es so.

Logotest – Persönliche Meinung gefragt

Sigi 19.4.2007 | Kommunikation

Heute probieren wir in Absprache mit unserem Kunde etwas Neues. Dazu brauchen wir Euch/Sie. Wir sind gerade dabei für einen ambitionierten überregionalen Kinderchor ein Logo zu entwickeln. Bevor wir mit der Gestaltung weitermachen oder nochmals einen anderen Gestaltungsweg gehen, bitten wir heute um Feedback. Jede persönliche Äußerung ist gewünscht– von reinen Meinungsäußerung bis hin zu (guten) Argumenten und konkreten Verbesserungsvorschlägen: „find ich gut”, „gefällt mir überhaupt nicht” , „der Mund im Notenmännchen stimmt noch nicht”. Wir freuen uns auf möglichst viele Antworten. Die Freikarten fürs nächste Konzert im Raum Stuttgart liegen schon bereit.

Also los.Kinderchorlogo

   
   
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