Sigi Bütefisch, Dipl. Grafik-Designer, Trainer und Coach.
Sein täglich Fisch: Marketing und Kommunikation für Verbände, Firmen
und Selbstständige — vom ganzheitlichen Konzept bis zur Umsetzung.
 
 

Die Kunst der Überzeugung: heute Vergleiche oder der Wahrnehmungskontrast

Halsschmerzen sind angenehm im Vergleich zu einem Herzinfarkt. Sportfelgen sind günstig im Vergleich zum Gesamtpreis des Fahrzeuges.

Der psychologischer Hintergrund ist folgender: Entscheidungen brauchen
Maßstäbe, unsere Bewertungen sind immer abhängig von Vergleichen.

Wenn wir das Gefühl haben nach besten Wissen unsere Entscheidungen getroffen zu haben, gibt uns das Sicherheit. Aus diesem Grund wird ein geschickter Vertriebler im Verkaufsgespräch immer den Interessenten zum Vergleich auffordern: mit Produkteigenschaften, Lieferzeiten, Zahlungsmodalitäten. Nicht ohne Grund ist direkt vergleichende Werbung bei Nennung der Wettbewerber im deutschen Werberecht nicht erlaubt – ein scharfes Werbewerkzeug wird damit entschärft.

Aber auch hier werden die Nischen genutzt. Indirekte Vergleichaufforderungen funktionieren oft sogar noch subtiler, weil sie am Bewusstsein „vorbeigeschleußt“ werden. Und in jeder Argumentation und Präsentation darf richtig losgelegt werden…

Achten Sie in nächster Zeit einmal bewusst darauf, wann Sie vergleichen, wie der Vergleich Ihre (Kauf)entscheidungen beeinflusst – bei kleinen Dingen wie im Kühlregal aber auch bei großen Entscheidungen. Und noch wichtiger: Wer fordert Sie wann auf zu Vergleichen – und wann machen Sie es selber. Sie werden merken. Der Vergleich als Mittel zur Überzeugung ist uns näher als man/frau denkt.

   
   
Herzlich Willkommen bei Frischfisch!
Fangfrisches zum Thema Ressourcenentwicklung, Wissensmanagement,
Zielfindung, Strategie und Kommunikation. Dazu etwas Beifang.