Sigi Bütefisch, Dipl. Grafik-Designer, Trainer und Coach.
Sein täglich Fisch: Marketing und Kommunikation für Verbände, Firmen
und Selbstständige — vom ganzheitlichen Konzept bis zur Umsetzung.
 
 

Systemisch denken contra schnell handeln

These 1: Zusammenhänge sind komplex. Egal ob es um Ökologie oder Ökonomie geht. Alle Elemente des Systems beeinflussen einander. Einfaches Ursache/Wirkungsdenken greift zu kurz. Systemische Lösungsansätze werden immer wichtiger um in der komplexer werdenden Welt bestehen zu können.

These 2: Man/frau kann sich totdenken. Wer zu lange (systemisch) nachdenkt, viele Faktoren bedenkt, macht die Sache unnötig kompliziert. Auf das Handeln kommt es an.

Für mich sind beide Thesen richtig, Argumente und Praxisbeispiele für beide Sichtweisen gibt es genug. Was sollen wir also tun, wenn es gilt eine Entscheidung zu treffen?

Vertrauen Sie auf Ihr „Bauchgefühl”, auf Ihren Instinkt, ob „hirnen” oder „handeln” in einer Situation angesagt ist.

Vielleicht interessant in diesem Zusammenhang. Es ist zwischenzeitlich auch wissenschaftlich belegt: Sobald mehr als 10 Faktoren eine Entscheidung beeinflussen, kommen wir hirnphsychologisch-koknitiv an unsere Grenze. Dagegen zapft eine Gefühlsentscheidung unbewusst unseren Erfahrungsschatz an – und hier„lagern” viele Informationen, die für eine (für uns) „richtige” Entscheidung wesentlich sind.

Entwicklungsgeschichtlich sind wir also auf das Überleben in einer komplexen Welt (das war sie schon immer) bestens ausgestattet. Vertrauen wir also häufiger unserem Gefühl – und wir handeln automatisch systemisch.

Stellt sich nun die Frage, was wir tun können, damit unser „Gefühl” gut funktioniert. Lässt sich Gefühl trainieren? Denn mit einem abgestumpften Gefühl, bleibt uns nichts anderes übrig als immer nur zu denken. Wer zu cool ist, …

   
   
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