Sigi Bütefisch, Dipl. Grafik-Designer, Trainer und Coach.
Sein täglich Fisch: Marketing und Kommunikation für Verbände, Firmen
und Selbstständige — vom ganzheitlichen Konzept bis zur Umsetzung.
 
 

Henne oder Ei

Nachtrag zu gestern. Was braucht es zuerst? Eine positive Sicht der Dinge oder den Erfolg um positiv denken zu können? Oder macht hier die lineare Betrachtung Ursache/Wirkung in einem Entwicklungsprozess wenig Sinn – ähnlich der bekannte Frage nach der Henne und dem Ei?

Dazu ein Artikel in Spiegel online mit einer spannenden Untersuchung. Anhand der Gesichter der Manager wurde erstaunlich genau auf den Erfolg der jeweiligen Firma geschlossen. Das erinnert mich an eine psychologische Studie, wo über 5000 Befragten (eine ethnisch, kulturell und sozial völlig bunt gemischte Gruppe!) zum Ausgang der Präsidentenwahl eines ihr unbekannten Landes befragt worden sind. Die Teilnehmer bekamen nur kurze Videoausschnitte und Bilder zu sehen, konnten nicht recherchieren, sondern mussten sich unmittelbar entscheiden. Das Ergebnis spiegelte in etwa den Ausgang der Wahl wider.

Nichtsdestotrotz möchte ich mit diesen Beispielen auf die meist sektiererische Seite der Positiv-Denker-Fraktion stellen – vor allem, weil hier häufig nur der Erfolg in den Fokus gerückt wird . Mir kommt es darauf an, dass wir bei allen methodischen Ansätzen die wir einsetzen um Dinge zu verändern (z. B. auch Mundpropaganda) unser Selbst und damit unseren persönlichen Beitrag nicht aus den Augen zu verlieren.

Vereinfacht: Nicht Methoden und Abläufe sind für das Ergebnis entscheidend, sondern wie das „Gesamtsystem Mensch” oder das „Gesamtsystem Gruppe”mit diesen Dingen umgeht.

   
   
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