Besser ein Rindvieh zu Fuss
in der Wüste, als zuviel unterwegs im Web 2.0 und Co. Denn wer im Treibsand der Informationsgesellschaft untergeht, sich zwischen Belanglosigkeiten verirrt, macht sich nicht nur das Leben schwer, sondern auch dümmer als er in Wirklichkeit ist. Interessante Gedanken dazu von Jochen Mai, einem Journalist der Wirtschaftswoche.
Während wir die Gefahren der Wüste ernstnehmen und uns um Führer, Kompetenz und Ausrüstung kümmern, stolpern doch die meisten recht unbedarft und ohne Gefahrenbewusstsein durch die unendlichen Weiten der Information. Wer fühlt sich zum Informationsscout berufen?


Wenn es “Entscheidend für den beruflichen Erfolg ist [...] wie wir den Grad unserer Aufmerksamkeit und unser Image im Web koordinieren, um aus der Masse hervorzustechen”, wie Jochen Mai schreibt, braucht es m.E. keinen Informationsscout, sondern eher einen privaten Informationsmanager. Das ist jemand, der für uns analysiert, prüft, plant und vorschlägt, wo wir was wann wie kommentieren, schreiben, veröffentlichen sollen, können, müssen. Ein komplexer, Vertrauen bedingender Aufgabenbereich, aber sicherlich spannend.