Sigi Bütefisch, Dipl. Grafik-Designer, Trainer und Coach.
Sein täglich Fisch: Marketing und Kommunikation für Verbände, Firmen
und Selbstständige — vom ganzheitlichen Konzept bis zur Umsetzung.
 
 

Füße und Gedanken bewegt

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Am Freitag haben sich acht Pesonen über die Schwäbische Alb bewegt – bei wenigen Graden über Null und teilweisem Graupelschauer: mit der Erwartung eine neue Methode kennenzulernen; mit dem Kommunikationsrad in der Hand und einer Aufgabenstellung bzw. einem Problem im Kopf; mit guten Gesprächen und mit stillen Schritten; mit einigen neuen Gedanken; mit Dankbarkeit über die warme Gaststube des Adlers beim Zwischenstopp. Und zum Abschluss mit belegten Brötchen bei zwischenzeitlicher Fernsicht auf dem Felsen bei Ochsenwang.dsc09447auss.jpg

Warum das alles? Dazu einiges direkt bei Joachim Zischke – persönliches nun an dieser Stelle.

Spaziergänge und Wanderungen nutze ich schon lange bewußt zum Nachdenken, Querdenken und Entspannen. Immer häufiger nutze ich Natur und Bewegung gezielt für Besprechungen und Workshops. Deshalb hat mich das Konzept Joachims interessiert und habe mit Kunden und Interessenten diese Veranstaltung iniziiert. Die Resonanz war sehr gut (nur der Termin Freitags weniger).

So verband ich bei dieser Aktion das Interesse eines Teilnehmers mit dem Interesse einen Trainerkollegen „live” kennenzulernen – auch um Möglichkeiten einer Zusammenarbeit auszuloten. Durch die Gespräche am Abend zuvor, war ich sicherlich der „bestvorbereiteste” Teilnehmer. Aber da wie immer der Unterschied zwischen Theorie und Praxis in der Tat liegt, blieb es für mich spannend:

  • Die Reaktion der Teilnehmer
  • Das eigene Erleben bei dieser „strukturierten” Methodik
  • Die Qualität, der durch „zufällige” Kombinatorik (oder doch nicht?!)) gefundenen Antworten für mich persönlich
  • Die besondere Stimmung

Mein Fazit: Mir hat es viel Spass gemacht und es hat mir etwas „gebracht”. Aufgrund der Gespräche mit den Teilnehmern denke ich, dass es ist notwendig ist sich auf diese Methode einzulassen um etwas „davon zu haben”. Sofort den Kopf einzuschalten – und manche „Zufälligkeit” des Prozesses wertmindernd zu interpretieren – ist kontraproduktiv. Deshalb tun sich vielleicht „Querdenker” mit diesem Ansatz zunächst leichter als „Logiker”. Mir persönlich hat es gutgetan, daheim nochmals das Kommunikationsrad zu drehen und so noch weitere Anregungen zu erhalten. Wenn es um eine konkrete Problemlösung geht, ist diese Methode sicherlich ein sehr gutes Werkzeug um Dinge zu bewegen – bei entsprechender Vorbereitung dann sicherlich auch für Logiker.

Ich denke, dass ich Joachim und diese Methode demnächst bei einem mehrtägigen Workshop „einbaue”. Nochmals an dieser Stelle vielen Dank an alle Teilnehmer und natürlich besonders an unseren „Bewegungsleiter” Joachim Zieschke. Und natürlich freue ich mich über möglichst viele Kommentare – auch hier im Blog – der Teilnehmer.

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist oder nur aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen konnte, schickt mir doch am besten eine Mail: sigi@buetefisch.de.

   
   
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