Sigi Bütefisch, Dipl. Grafik-Designer, Trainer und Coach.
Sein täglich Fisch: Marketing und Kommunikation für Verbände, Firmen
und Selbstständige — vom ganzheitlichen Konzept bis zur Umsetzung.
 
 

Wer ohne Begleitung spazieren geht kommt in Begleitung vieler Gedanken zurück

sagt der Aphoristiker Ernst Hauschka. Warum funktioniert das – in den meisten Fällen – wirklich erstaunlich zuverlässig. Warum kommen Einfälle (ganz schön schlau das Wort!) unerwartet. Sehr häufig dann, wenn Spannungen nachlassen und Ruhe einkehrt. Manchen reicht das Ergebnis, manche machen sich gleich auf dem Weg und manche mögen es (dazu noch) wissenschaftlich erklärt…

Was sagt die moderne Gehirnforschung zu diesem Phänomen? Sie erklärt es mit dem Aufbau unseres Gehirns.

  1. Der älteste Bereich: Der Hirnstamm (Reptiliengehirn). sichert „primitive” Überlebensfunktionen und steuert vegetative Abläufe.
  2. Der Bereich, den schon die Urmenschen hatten: Das limbischen System (Säugetiergehirn) ist der „Sitz” der Überlebensinstinkte, der Emotion und unserem Beziehungsverhalten.
  3. Unser modernster Hirnteil: Der Neo-Cortex – hier finden wir das was uns Menschen auszeichnet: Kreativität, Intelligenz und Lernfähigkeit

Evolutionsgeschichtlich spielte lange Zeit das nackte Überlebens eine übergeordnete Rolle. Später wurden dann die „neuen” Fähigkeiten des limbischen Systems mit diesem Überlebenskampf verknüpft. Und dieses „Programm” kennen wir alle. Wir aktivieren Überlebensinstinkte, wir machen uns Stress mit Dingen, obwohl sie unser Leben faktisch nicht bedrohen: Wir „nutzen” Beruf, Partnerschaft, Beziehungen, selbst sogar Hobbies um das ganze Stressprogramm des nackten Überlebenskampfes zu aktivieren. Diese Stressmuster schränken die Funktionsfähigkeit des Neo-Cortexes drastisch ein. Wir kennen diese Gefühl. Es fühlt sich nicht gut an wenn wir merken, dass unsere Leistungsfähigkeit nachlässt, wie uns selbst im Weg stehen. Manche Wissenschaftler sehen hier einen direkten Zusammenhang mit dem Suchtverlangen. Denn durch „Sucht”, aber auch Ablenkungen verschiedenster Art, können wir diese unangenehmen Stressraktionen kurzzeitig überlagern und abschwächen . Und unter Umständen sogar unseren Neo-Cortex wieder ins Spiel bringen was uns irgendwie glücklich machen scheint.

Eine gesündere und langfristig bessere Möglichkeit um das volle Potenzial des Neo Cortexes zu nutzen kann das das bewusste, meditative Gehen sein. Gehen reduziert Stressmuster und bringt unser „Gesamtsystem”(wir sind glücklicherweise nicht nur „Kopf”) in ein harmonisches Gleichgewicht. Das lässt sich auch durch medizinisch dokumentieren.

Also wann gehts los? Sie befinden sich damit in guter Gesellschaft: mit australischen Ureinwohnern, mit alten Kelten, mit Mystikern, Weisen und Philosophen, natürlich auch mit Goethe und wenn Sie wollen am 19.10. mit einigen netten Leuten.

   
   
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