Sigi Bütefisch, Dipl. Grafik-Designer, Trainer und Coach.
Sein täglich Fisch: Marketing und Kommunikation für Verbände, Firmen
und Selbstständige — vom ganzheitlichen Konzept bis zur Umsetzung.
 
 

Gehen und Ideen finden

Wie gehts?

Demnächst, besonders gut. Denn zusammen mit Joachim Zischke (und maximal 12 Teilnehmern) gehts am 19. Oktober auf die Schwäbische Alb – der hier nun selber beschreibt warum:

Über die Methode „Gehen und Denken“

Der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard schrieb in seinem Werk „Gehen“: „Diese Feststellung machen wir immer wieder, dass, wenn wir gehen und dadurch unser Körper in Bewegung kommt, dann auch unser Denken in Bewegung kommt.“

Bereits zu den Zeiten der alten Griechen war die Beziehung zwischen Gehen und Denken bekannt. Aristoteles pflegte inmitten einer Gruppe von Schülern und Diskutanten in den Wandelhallen Athens umherzugehen und seine philosophische Denkschule abzuhalten. Man nannte die Gruppe deshalb die Peripatetiker (griech. peripatein, „umherwandeln“). Wir wissen, dass Goethe im ständigen Auf- und Abgehen diktierte und dabei seine besten Werke erschuf. Das Gehen im Sinne der Methode „Gehen und Denken“ ist nicht Flanieren, Wandern oder Pilgern, kein Nordic Walking, weder BreathWalking noch Chi Kung. Wir gehen nicht aus sportlichen Gründen, um unsere körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern oder ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Wir gehen, um eine innere Balance zu finden, die uns das freie Denken auf wundersame Weise ermöglicht. Indem wir unseren eigenen Rhythmus im Atmen und Gehen finden, in die freie Natur blicken, nicht angestrengt auf unseren Weg achten, findet unser Denken ganz spontan neue Assoziationen, Ideen und Lösungen. Die Erfahrung zeigt, dass eine mentale Vorbereitung auf das Gehen besonders ergiebige Resultate liefert. Eine solche Vorbereitung kann mit eigens dafür entwickelten Werkzeugen erfolgen, die eine denkstimulierende und assoziationsreiche Grundhaltung einstellen. Auch ein diskursives Gespräch, das, ohne sich in Details und Lösungen zu vertiefen, die Erwartungen und Ziele stichpunktartig aufzeigt, ist ein guter Einstieg.

Abzuraten ist von einer zu hohen Erwartungshaltung in das Gehen: Wir dürfen unser Denken nicht „unter Druck setzen“, dann sperrt es sich und wird uns möglicherweise gar keine Resultate liefern. Wenn wir das Gehen hingegen spielerisch leicht betreiben, uns in eine ungezwungene Grundstimmung versetzen, werden sich unsere „grauen Zellen“ zu wahren Akrobaten verwandeln und uns mit vielen Ideen überraschen.

Für diejenigen, die sich anmelden noch einige Informationen. Die Anfahrtskizze und der Treffpunkt folgt per Mail nach der Anmeldung. Etwas Überraschung gehört dazu. Nur soviel: Der Treffpunkt ist ca. 10 Minuten von der A8 Ausfahrt Aichelberg entfernt. Schlechtes Wetter ist kein Hinderungsgrund, denn Regen schützt nicht vor guten Ideen. Die Wanderung stellt keine besonderen Ansprüche an die Kondition – nichts desto trotz werden wir ca. 160 Höhenmeter im Aufstieg bewältigen. Falls das für jemanden zuviel sein sollte, suchen (und finden) wir eine gute Lösung.

Unabhängig von dieser Methode – Wandern und gute Ideen habt ihr/haben Sie hier Beispiele, eigene Erfahrungen?

   
   
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