Sigi Bütefisch, Dipl. Grafik-Designer, Trainer und Coach.
Sein täglich Fisch: Marketing und Kommunikation für Verbände, Firmen
und Selbstständige — vom ganzheitlichen Konzept bis zur Umsetzung.
 
 

Blogs Ausdruck der Schwatzhaftigkeit unserer Zeit

Dieses Feedback habe ich unter anderem in einem sehr ausführlichen Kommentar (per Mail) auf den Silcherartikel erhalten. Die Kritik: Schwatzhaftigkeit, statt Substanz. Schwatzhaftigkeit – das wäre wie Fischstäbchen, ansprechend auf Eis, als Frischfisch präsentiert. Das sollte nicht sein. Wenn doch, ein berechtigter „Reklamationsgrund” und damit untersuchungswert!

Was bedeutet Schwatzhaftigkeit eigentlich?

Erstaunlicherweise scheint dieser Begriff bei Wikipedia nicht zu existieren (vielleicht ist an der „Zeitgeistigkeit” doch etwas dran). Im Duden finden sich auch nur Umschreibungen: Schwatzhaftigkeit = Geschwätzigkeit, Klatschhaftigkeit, Klatschsüchtigkeit, Redseligkeit. Eine gute Definition fand ich erst in der Oeconomischen Encyclopädie (18. Jahrhundert!) von J. G. Krünitz : … von der Fertigkeit viel und unüberlegt, ohne Wahl der Sache, zu reden, wie auch geheime Dinge aus bloßer Begierde zu reden, zu offenbaren…

Was trifft? Viel und unüberlegt geschrieben: Also den Faden und ohne Struktur verloren , schlampig recherchiert? Ohne Wahl der Sache, zu reden: Also Silcher wählen, nur damit ein Artikel veröffentlicht werden kann? Geheime Dinge ausgeplaudert: Also z. B., dass es um ein Projekt des Silcher-Museums und den Schwäbischen Sängerbund geht?

Wo (emp)findet Ihr (noch – zwei Formulierungen sind schon geändert!) Schwatzhaftigkeit im Artikel und bei Frischfisch allgemein?

Und noch eine Frage, die mich schon länger interessiert: Frischfisch ist als „Hafenverkauf ” gestartet– nicht als „Feinkostladen”. Braucht der Bütefisch für mehr Qualität das engmaschigere Dudennetz? Oder mehr Zeit, um „Sperriges” aus den Texten zu entfernen?

   
   
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