Sigi Bütefisch, Dipl. Grafik-Designer, Trainer und Coach.
Sein täglich Fisch: Marketing und Kommunikation für Verbände, Firmen
und Selbstständige — vom ganzheitlichen Konzept bis zur Umsetzung.
 
 

Zeit ist relativ der Aufwand auch

Das ist nicht erst sein Einstein bewiesen. Wer schaut schon auf die Uhr, wenn’s gerade Spass macht und man voll dabei ist– bei einem guten Buch, bei einem guten Gespräch, bei einem spannenden Job, in der Natur…

…oder auch beim Bloggen. Für mich ist deshalb auch mein Zeitaufwand relativ. Die Motivation, der Spass, die Lust beinflussen meine (subjektive) Wahrnehmung. Eine Stunde, die wie im Flug vergeht, empfinde ich als weniger Aufwand (da Energiegewinn) , als die 10 Minuten um Ungeliebtes (da Energieverlust) zu tun. Und auf dem anderen Seite gibt es auch den unbestechlichen Sekundezeiger. Und mit der kommt die Tagesplanung, die Prioritäten und damit die Beziehung zwischen Aufwand und Nutzen ins Spiel. Über 2000 Jahre vor dem Web 2.0 und dem Bloggen hatten schon die Griechen dieses Problem (erkannt) – und hatten dafür auch gleich zwei Götter. Kairos für die nicht linear wahrgenommene Zeit (Der Gott für den rechte Augenblick) und Chronos (ja, der Gott des Chronometers) für die linear tickende Zeit.

Bloggen aus der Sicht Kairos ist für mich relativ wenig Aufwand. Denke ich dagegen an Chronos, schaue ich jetzt auf die Uhr, denke an Morgen und ob es das bringt den Artikel noch länger zu machen. Nein!

Fazit: Chronos schätzt meinen wöchentlichen Blog/Internet/Zeitaufwand auf ca. 4 Stunden und stellt schon kritische Fragen. Kairos verhält sich dagegen ruhig.
Was sagt bei Euch Chronos (denkt dabei aber bitte auch an den Gott der Wahrheit), und was Kairos? Würde mich schon brennent interessieren.

   
   
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